Termin

Christian Gode

Jan Köchermann / Fragment Weltgetriebe Dorf

Samstag, den 22. Oktober 2016 17:00 Uhr

Kunstverein Bochum und adhoc
Kemnader Haus und Schmidtstr. 35
Bochum
Deutschland
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Jan Köchermann - Fragment Weltgetriebe Dorf

„Ein Künstler, zwei Räume, eine Arbeit“

Ein Kooperationsprojekt vom Kunstverein Bochum e.V. und dem adhocraum


Eröffnung: Sa. 22.10.2016

um 17 Uhr im Kunstverein und um 19 Uhr im adhoc

Einführende Worte: Dr. Peter Schmieder

 

Sa. 22.10.2016 - So. 20.11.2016

Finissage: 18.11.2016 ab 19 Uhr im adhocraum

Die Ausstellung ist an beiden Orten bis zum 20.11.2016 zu sehen.

www.koechermann.com

 

Kunstverein Bochum e.V.

An der Kemnade 10

45527 Hattingen

www.kunstverein-bochum.de

kontakt@kunstverein-bochum.de

 

Geöffnet:

Di. - So., 12 - 18 Uhr (bis 30.10)

Di. - So., 11 - 17 Uhr (ab 1.11)

 

adhoc

Schmidtr. 35

44793 Bochum

www.adhrocraum.com

info@adhocraum.com

Geöffnet nach Vereinbarung: info@adhocraum.com

 

Erstmals kooperieren der Kunstverein Bochum e.V. und der adhocraum und realisieren gemeinsam eine Ausstellung mit dem Hamburger Künstler Jan Köchermann. Damit kommen zwei Bochumer Kunsträume zusammen, die auf den ersten Blick kaum gegensätzlicher sein könnten. Der Kunstverein Bochum e.V. bildet seit über 50 Jahren ein Forum für die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Erscheinungsformen der Gegenwartskunst und hat seinen Ausstellungsraum im Haus Kemnade im Süden Bochums an der Ruhr. Als relativ junger Kunstort steht dagegen der adhocraum in einer zentralen Lage am Rande der Innenstadt. Zugleich aber weisen beide Ausstellungsräume gewisse Parallelen auf in ihrer besonderen Verortung. Beide Räume befinden sich in ungewöhnlichen Kontexten. Der Kunstverein, in einer ehemaligen Burg, in direkter Nachbarschaft zu einer Musikinstrumentensammlung: Altes denkmalgeschütztes Gemäuer und traditionelle Sammlung trifft auf Gegenwartskunst. Der adhocraum wiederum ist in einer ehemaligen Doppelgarage beheimatet. Ein eingebauter hell leuchtender „white cube“ steht in direkten Kontrast zu dem Garagenhof und der Funktion des Parkplatzes in einer Wohnsiedlung.

Der Bildhauer und Installationskünstler Jan Köchermann ist in den letzten Jahren insbesondere mit spektakulären Installationen von begehbaren Schächten und Tunnelsystemen in Innenräumen wie auch im öffentlichen Außenraum hervorgetreten. In seinen stets ortsbezogenen Arbeiten greift er spezifische Aspekte des Ortes auf und definiert diesen zugleich neu. Für Bochum ist eine Arbeit geplant, die parallel den Kunstverein und den adhocraum bespielt. Dabei werden die beiden unterschiedlichen Ausstellungsorte in einer Weise aufeinander bezogen, welche gerade die Gegensätzlichkeit der jeweiligen Situationen thematisiert und ästhetisch erfahrbar werden lässt. Begriffspaare wie zentral - peripher, Nähe - Distanz oder auch Urbanität - Natur spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Jan Köchermann (*1967) erhielt mehrere Preise und Stipendien, darunter den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung sowie ein Erasmus-Stipendium für Madrid und ein DAAD-Stipendium für New York. 2013 war Jan Köchermann auf Einladung des Netzwerks KunstVereineRuhr als Residenzkünstler bei dem ruhrgebietsweiten Kunstereignis „Emscherkunst“ vertreten.