Lisa Lyskava

Geboren in Münster/Deutschland

Nach dem Studium der Germanistik, Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Münster/Westfalen erstes und zweites Staatsexamen.

Seit 1989 freischaffende Künstlerin. Lebt und arbeitet in Bochum, seit 1998 auch in New York. International tätig auf den Arbeitsfeldern: Malerei, Film, Videokunst, Fotografie, Multimedia Inszenierung, Performance .

Werke befinden sich in öffentlichen sowie Privat- und Firmensammlungen, u. a. bei Aral, Deutsche Bank, Telecom, Deutsche Botschaft in Kiew und Falconwood Foundation, USA

 

Zum Beispiel: Die Gemälde

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Jazz und Zen-Buddhismus werden in der Mythologie der Beat-Generation seit langem in Verbindung gebracht. Dies wird besonders deutlich in den Romanen von Jack Kerouac und in der Dichtung von Gary Snyder. Aber kein uns bekannter bildender Künstler hat diese Elemente so erfolgreich zusammengefügt wie Lisa Lyskava (...)

Lisa Lyskava, 1949 in Münster in Deutschland geboren, lebt und arbeitet in Deutschland und in New York. Jazzmusik ist ihre Inspiration. Beim Malen ist Jazz ihr ständiger Begleiter. Ihr motorischer Impetus und die Wahl der Farben sind durch die ansteckenden Rhythmen und Melodien dieser Musik inspiriert.

Erst unlängst hat ihre geistige Auseinandersetzung mit der Zen-Philosophie auch ihre Kunst beeinflusst. Während einige ihrer Kompositionen dicht strukturiert, farblich komplex und intensiv gebärdenhaft bleiben, sind andere reduziert und kalligraphisch. Obgleich sie in den neueren Gemälden gemäß dem Prinzip der „Leere“ im Zen auf rein weißem Untergrund arbeitet und ihre Kompositionen auf einige rasche gekonnte Pinselstriche beschränkt, scheut Lisa Lyskava nicht vor Farbe zurück wie die Kalligraphen des Zen in China und Japan Jahrhunderte lang zuvor.

Ganz im Gegenteil, sie zeigt ihre Meisterschaft als Coloristin auf mannigfaltige Art und Weise: mit jedem einzelnen Pinselstrich lässt sie den Glanz eines Regenbogens in vielfach abgestuften Farbtönen vor unseren Augen sich offenbaren.

Wie immer sind Lisa Lyskavas Farben frisch und überraschend. Sie bestehen häufig aus beeindruckenden Kompositionen von rosa, purpurroten, gelben, blauen, türkisfarbenen und violetten Farbklängen. Diese visuellen Erlebnisse erinnern mehr an musikalische Klänge als an gegenständliche Abbildungen von der Natur.

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Während der Pinsel das grundlegende Werkzeug der traditionellen buddhistischen Malerei ist, favorisiert Lisa Lyskava weiterhin Schwämme als ihre wichtigsten Werkzeuge für den Farbauftrag. Dies auch sogar in ihren mehr kalligraphischen Arbeiten, wobei sie große Meisterschaft in der Ausführung der Linie erreicht und den Vergleich mit den alten Zen-Meistern bravourös besteht.

In der Tat genügen auf Leinwänden wie „Nothing Else“, „ No Compromise“ und „Koudaroufa“ zwei oder drei hingeworfene Gesten, die sich auf einem rein weißen Grund begegnen und deutlich machen, dass in der Malerei wie im Jazz die Improvisation alles ist und die spontane Attitude „das Salz in der Suppe“.

Darüber hinaus erschafft Lisa Lyskava, inspiriert durch die Jazzsängerin Abbey Lincoln, z.B. in den Gemälden „Another World to Know“ und „Autumn Leaves“ auch Werke, in denen (z.B.) von Schwämmen abgerissene Stücke die haptische Wirkung der Gemäldeoberfläche noch verstärken. Somit entstehen kontrastvoll gesättigte Farbfeldkompositionen, welche bemerkenswert für ihre sinfonische Fülle sind.

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Andrew Margolis , New York

Übersetzung aus dem Amerikanischen: Helga Tebbe, Dortmund (Deutschland)

 

copyright Lisa Lyskava
Lisa Lyskava

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44791 Bochum
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Blumenstr. 39
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